«Faszination Gold»

Ausstellungs-Unterlagen zu «Geld in der Römischen Republik»

Münzen werden normalerweise nicht hergestellt, um nachfolgenden Generationen einen Einblick in die Lebenswelt ihrer Benutzer zu bieten, sondern um in einem möglichst grossen geographischen Raum als verlässliche Währung anerkannt zu werden. Wichtig war der Wiedererkennungseffekt – so zeigten die erfolgreichsten Münzen der griechischen Antike, die athenische und die von Alexander dem Grossen eingeführte Tetradrachme, mehr als anderthalb Jahrhunderte das gleiche Münzbild.

Ganz anders die Denare der Römischen Republik! Hier wechseln im aufgeregten ersten Jahrhundert v. Chr. die Münzmotive schneller als die Jahre. Wir finden alles: Szenen aus der Vergangenheit, Anspielungen auf die Gegenwart, Abbildungen von politischem Alltag, Gebäude, Menschen und natürlich Götter. Die Verantwortlichen scheinen ihre ganze Welt in die kleine Fläche gepresst zu haben, die ein Denar für Münzdarstellungen bietet. 

Die Ausstellung zeigt die Phase des Römischen Reiches, als es noch republikanisch war und sich auf Tugenden fokussierte, die diesem Staat den späteren Höhenflug ermöglichte. 


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Das Heer und der Staat

Münzwesen und Krieg

Und wo nahmen die Kaiser in Zukunft das Geld her?

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