Komplementärgeld, seine Vorteile und Einsatzmöglichkeiten

07.04.2005

Die Neuerscheinungen des MoneyMuseums

In der Broschüre «Komplementäres Geld» stellt die Journalistin Elisabeth C. Gründler komplementäre Geldformen aus verschiedenen Zeitepochen und Ländern vor. Beispiele wie die Busfahrkartenwährung im brasilianischen Curitiba und die japanische Pflegewährung Fureai Kippu zeigen dabei, wie vielfältig sie sich einsetzen lassen, um Armut oder einen sozialen Missstand zu mildern.

Grundsätzliches ist im Interview mit dem belgischen Komplementärwährungsexperten Bernard A. Lietaer zu erfahren: Er zeigt den Unterschied zwischen komplementären und nationalstaatlichen Währungssystemen ebenso wie ihre jeweiligen Vorteile.

Eine passende Ergänzung zur Broschüre ist die DVD «Regionalwährungen in Deutschland: Wirtschaften mit neuem Geld» mit Beiträgen des Journalisten Günter Hoffmann. Sie stellt u. a. Regionalgeldprojekte vor, die von Kirchen, Kommunen oder Gewerbetreibenden initiiert wurden und den Zweck haben, den regionalen Wirtschaftskreislauf trotz sinkender Kaufkraft von Bürgerinnen und Bürgern aufrechtzuerhalten.

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